Revell U-Boot Typ VIIC
Art.-Nr.: RV-05015
Beschreibung
Das ModellDer Modellbausatz Deutsches U-Boot VII C von Revell im Maßstab 1:72 mit 933 mm Länge besteht aus 135 Einzelteilen. Der Skill-Level ist mit höchsten Schwierigkeitsgrad 5 angegeben und verlangt vom Modellbauer Erfahrung, Sorgfalt und Geduld. Dafür wird man mit dem authentischen Eindruck des legendären U-Boots der deutschen Flotte im 2. Weltkrieg belohnt. Die enorme Detailfülle mit den Farben und dem Zubehör auszuarbeiten, macht den Bausatz zur Herausforderung für den Liebhaber. Die Illusion des legendären U-Boots aus dem 2. Weltkrieg wird durch den Bausatz fast perfekt wiedergegeben.
Reizvoll wird das Modell durch seine Detailfülle. Die Rumpfoberfläche bildet die Platten und Nieten des Stahlkörpers ab. Die Flutschlitze lassen sich ausfräsen, an Frontrohre und Heckrohre der Torpedos wurde ebenso gedacht, wie an Antriebsschraube und Ruderanlage. Das Deck mit der Netzsäge, der Reling, den Stößen, seinen Flutschlitzen, Luken und dem Turm lassen an Genauigkeit nichts zu wünschen übrig. Selbst die technischen Geräte auf dem Turm, wie der Kompass, das Fernglas und die Hochfrequenz-Antennenrohre sind wiedergegeben. Die Druckkörper geben eine Impression von der Pumpleistung, die beim Auf- und Abtauchen des U-Boots erforderlich war. Erfreulicherweise bietet der Bausatz die Möglichkeit, sich zwischen verschiedenen Versionen des VII C die gewünschte Variante auszusuchen und auszuführen. Ob U-69 oder U-253 die Varianten werden in der Bauanleitung an den entscheidenden Stellen angegeben und die Verwendung der unterschiedlichen Teile sauber beschrieben. Dies erhöht das Bauvergnügen noch einmal zusätzlich, weil so ein Teil der Entwicklungsgeschichte des U-Boots sichtbar und erlebbar wird.
Für das Modell gibt es zahlreiche Zubehörteile, die es möglich machen, den Bausatz authentischer zu machen und enorm zu erweitern. Neben dem Ätzteilsatz besteht die Möglichkeit mit einem Zubehör-Modellsatz von CMK auch das komplette Innenleben des Boots sichtbar zu machen, was den Schauwert noch einmal beträchtlich erhöht. Diese Erweiterung setzt natürlich fortgeschrittene Kenntnisse voraus, z. B. die Fähigkeit den Rumpf sauber auf zu fräsen und Modifizierungen durchzuführen, die von Revell ursprünglich nicht vorgesehen waren. Dennoch: Bezieht man all diese Möglichkeiten mit ein, dann gehört dieser Bausatz zu den Spitzenmodellen der Revell-Kriegsschiffreihe.
Geschichte
Die U-Boote bildeten das Rückgrat der Kriegsmarine beim Seekrieg gegen England und die U.S.A. Der Typ VII C war eine Weiterentwicklung des Typ VII B und das meistgebaute U-Boot überhaupt. Bis Kriegsende wurden 577 Boote gebaut. Die Torpedos besaßen eine große Zerstörungskraft. Anfangs hatte die Kriegsmarine bei der Unterbrechung der feindlichen Versorgungswege großen Erfolg. Mit der Entwicklung moderner Ortungssysteme gelang es, die Boote aufzuspüren und zu versenken. Die Wunderwaffe der deutschen Kriegsmarine verwandelte sich gegen Kriegsende mehr und mehr in einen schwimmenden Sarg. - Ein U-Boot dieser Baureihe ist heute noch im Oststeebad Laboe als Museum zu besichtigen. Der U-Boot Typ VII wurde bereits 1933-34 entwickelt. Es verfügte über vier Bugtorpedorohre und ein Hecktorpedorohr. In den ersten Kriegsjahren waren die Boote noch mit einem Geschütz ausgestattet, auf das aber wegen der Luftüberlegenheit der Alliierten später verzichtet wurde. Charakteristisch für die Bauform sind außen liegenden Brennstoffbunker. Mit einer Gesamtlänge von 67,1 m und Breite von 6,2 m war das Boot verhältnismäßig klein und schnell. Es verfügte sowohl über einen Diesel- als auch einen E-Maschinenantrieb. Letzterer sollte die Ortung bei Feinberührung erschweren. Die Tauchtiefe betrug 100 m, 165m waren möglich, die Zerstörungstiefe lag bei 250 m, nach heutigen Erkenntnissen waren es wohl 280 m.
In der ersten Phase des U-Boot-Kriegs war der Typ VII äußerst erfolgreich. Wegen der gescheiterten Norwegeninvasion lagen zahlreiche englische Schiffe zur Reparatur im Hafen. Die alliierten Frachtschiffe hatten kaum Begleitschutz. Am 17. August 1940 beantwortete Deutschland die britische Seeblockade mit einer Gegenblockade. Da in der Blockadezone keine amerikanischen Schiffe fuhren, hatten die U-Boote freie Hand. Bis Ende 1940 versenkten deutsche U-Boote insgesamt 4,5 Bruttoregister Tonnen Schiffraum.
Diese „glückliche Phase“ der deutschen U-Boote änderte sich ab 1941. Die Engländer setzten nun moderne Ortungsgeräte wie Radar ein, was zu einer erheblichen Steigerung der Verluste unter den U-Booten führte. Ab September 1941 beteiligten sich auch amerikanische Kriegsschiffe an der Zerstörung von U-Booten.
Mit der Entzifferung der Marinecodes durch den Mathematiker Alan Turing wurde es den Alliierten möglich, den Funkverkehr der Deutschen mitzuhören. Das brachte die entscheidende Wende. Ab 1943 verfügten die Alliierten außerdem über Kurzwellenpeilsender, die es möglich machten, die U-Boote einzupeilen. Der Einsatz von Flugzeugträgern zum Geleitschutz und andere Verbesserungen ließen den Jäger zur Beute werden. Allein 1943 gingen 287 deutsche U-Boote verloren. Dennoch waren sie bis Kriegsende im Einsatz, um gegnerische Kräfte zu binden. Dieser Materialkrieg kostete zahllose sinnlose Opfer.
Fragen zum Produkt
Hier shoppen Sie sicher!
Wir verwenden SSL zur sicheren Übertragung Ihrer Daten bei jeder Bestellung.
Zahlungsarten
- Paypal
- Vorkasse
- Kreditkarte
- Online-Überweisung
Gefällt mir
*) Preise
Die aktuell angezeigten Preise verstehen sich
inkl. MwSt. (Deutschland) zuzgl.
.






