Revell Kanonenjagdpanzer
Art.-Nr.: RV-03068
Beschreibung
ModellDer Kanonenjagdpanzer war der zweite Jagdpanzer der Bundeswehr und ein schneller Jäger, bis seiner Feuerkraft der Aufrüstung des gegnerischen Panzers T-34 nicht mehr gewachsen war. Der Modellbausatz im Maßstab 1:35 besteht aus 195 Einzelteilen. Das fertige Modell hat eine Gesamtlänge von 250 mm. Alle sichtbaren technischen Details wurden sorgfältig ausgearbeitet. Das anspruchsvolle Modell belohnt die Mühe des Modellbauers mit einer authentischen Nachbildung des Originals.
Die gut strukturierten Oberflächen bilden zahlreiche Einzelheiten ab. Zusatzteile für die Beobachter-Version, wie das tragbare Zielortungsgerät TZG und die Rückspiegel liegen bei. Das Blenden- und Fla-MG und die Nebelmittel Wurfanlage zeigen den Stand der Bewaffnung, ebenso wie die 90 mm Kanone. Das bewegliche Laufwerk erhöht den technischen Reiz des Modells, ebenso wie das filigrane Bordwerkzeug. Authentische Abziehbilder für vier Fahrzeuge lassen mehrere Gestaltungsvarianten zu.
Geschichte
Der KaJaPa knüpfte an das erfolgreiche Konzept der Jagdpanzer und Sturmgeschütze des 2. Weltkriegs an. Er war der erste Jagdpanzer der Bundeswehr mit Kanonenbewaffnung. Von 1965 bis 1967 wurden 770 Einheiten des wendigen und schnellen Jägers gebaut, der eine Geschwindigkeit von 70 km/h erreichte. Die Reichweite betrug 385 km. Bei einer Masse von 25,7 Tonnen und einer Leistung von 500 PS. Die Fahrzeuge wurden von den Panzergrenadier- und Jägerbataillonen, den Panzerjägerkompanien, den Panzergrenadierbrigaden und später von den Panzerjägerbataillonen der Jäger- und Gebirgsjägerbrigaden eingesetzt. Die Besatzung setzte sich aus Kommandant, Richtschütze, Ladeschütze und Fahrer zusammen. Der KaJaPa war für den Kampf aus Stellungen konzipiert.
Da die Feuerkraft des Geschützes für die aufgerüsteten Panzer T-34 und T-71 nicht mehr ausreichte, die Kasemattenbauweise aber nicht den Einbau von Geschützen mit höherer Feuerkraft erlaubte, wurden die verbliebenen Fahrzeuge ab 1982 zu Beobachtungs- und Führungspanzern umgebaut. Einige der Fahrzeuge waren bis in die 90er Jahre noch in der Heimatschutztruppe im Einsatz. Erst 2003 wurden die letzten Fahrzeuge ausgemustert.
Benötigte Farben: 9, 42, 91, 382
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