Revell Battleship Bismarck
Art.-Nr.: RV-05040
Beschreibung
Das ModellDer Modellbausatz Battleship Bismarck von Revell im Maßstab 1:350 mit 66 cm Länge besteht aus 659 Einzelteilen und ist mit einem Skill-Level von 5 eine Herausforderung für jeden Modellbauer. Dafür bietet es dem Liebhaber eine enorme Detailfülle. Diese Details mit den Farben von Revell auszuarbeiten, macht den Bausatz zu einer reizvollen Aufgabe. Bei seinen neuen Bausatzformen hat Revell darauf geachtet, dass die Rumpfstruktur, das Deck und die komplexen Aufbauten ebenso abgebildet werden, wie die Bewaffnung und die Panzerung. Die Illusion des legendären Schlachtschiffs aus dem 2. Weltkrieg wird durch den Bausatz fast perfekt wiedergegeben.
Die Maschinenleistung von mehr als 150.000 PS wird eindrucksvoll durch die Wellenhosen mit den 3 Antriebspropellern und die Hecksteuerung abgebildet. Das strukturierte Deck enthält Bug- und Heckanker und Ankerwinden genauso, wie eine detailgenaue Reling. Der Panzergürtel am Bug ist fest in den Rumpf integriert. Die Unterbauten werden separat auf dem Deck angebracht. Der Unterbau für den Kommandostand bildet die Bullaugen und Außenleitern ab, wie die übrigen Funktionsstände. Mit dem ergänzenden Ätzsatz lassen sich viele Details, wie Türen, Bullaugen und Aufgänge besser zur Geltung bringen.
Aufbauten, Kräne, Winches, Gangways, Niedergänge, Relings, Rettungs- und Verbindungsboote, Katapulte und Geschütze sind sauber in einzelnen Teilen abgebildet. Zwei von vier Ar 196 Wasserflugzeuge sind so dargestellt, dass jeder Modellbauer seine Freude daran hat. Eines der Flugzeuge lässt sich auf einem Katapult befestigen, eines mit angewinkelten Flügeln in einem der beiden Hangars anbringen, von denen einer geöffnet werden kann. Die Cockpithauben der Flugzeuge sind aus Klarplastik.
Auch die Bewaffnung ist vollständig wiedergegeben. Die Hoheitszeichen sind stark modifiziert und werden mitgeliefert. Zur besseren Präsentation dient der beigegebene Displayständer. Der Bausatz wird mit einer umfangreichen Bauanleitung und Dokumentation von Revell geliefert. Die Teile sind nach Baugruppen sauber getrennt. Die umfangreiche Bauanleitung informiert mit allem Wissenswerten zum Zusammenbau, darunter eine Tarnanleitung und Abziehbilder für zwei Einsatzzeiträume.
Revell schließt mit diesem Modell an die übrigen Schlachtschiffe des 2. Weltkriegs wie der Tirpitz an, geht aber einmal mehr ins Detail. Angefangen bei den strukturierten Oberflächen, bis zu den einzelnen Klarsichtteilen besitzt die Bismarck fasst alles, was den Modellbauer entzückt und den Baugenuss und die Herausforderung auf die Spitze treibt: das schrittweise Verstehen und Zusammensetzen der Grundteile, das Bemalen während der Montage, die Verbesserung wichtiger Teils, die Anwendung zahlreicher Kniffe zur Vervollständigung der Illusion.
Geschichte
Die Bismarck war ein Schlachtschiff der deutschen Kriegsmarine und zählte zusammen mit dem Schwesternschiff Tirpitz zur sogenannten „Bismarckklasse“. Bei ihrer Indienststellung 1940 war sie vor der Tirpitz das weltweit größte und kampfstärkste Schlachtschiff, das jemals gebaut wurde. Aber bereits Ende Mai 1941 wurde sie nach schweren Gefechten mit Verbänden der Royal Navy versenkt.
Bis heute ist nicht vollständig geklärt, ob der Kapitän des Schiffs die Selbstversenkung befohlen hat oder Torpedos das Schiff so sehr beschädigten, dass es unterging. Mit Versenkung der Bismarck endete die Ära der großen Schlachtschiffe. Nur der Angriff der japanischen Seestreitkräfte auf Pearl Habour bewies deutlicher, dass die Zeit der großen Schlachtschiffe zu Ende ging.
Die Konstruktion der Bismarck orientierte sich an den Leistungen moderner französischer Schlachtschiffe, da diese als der wahrscheinlichste Kriegsgegner galten. Die Geschwindigkeit und der Panzerschutz waren bei der Konstruktion des Schiffs von größter Bedeutung. Da aber bei der Okkupation Frankreichs die Marine nur eine untergeordnete Rolle spielte und die Bismarck erst 1941 einsatzklar war, fiel ihr die Aufgabe zu, ab 1941 schwer bewachte alliierte Konvois im Nordatlantik anzugreifen.
Am 18. Mai 1941 lief die Bismarck aus dem polnischen Hafen Gdingen in Begleitung der Prinz Eugen und drei Zerstörern aus. Bereits am 24. Mai 1941 versenkte sie in einem Seegefecht an der Packeisgrenze vor Grönland mit der 5. Salve ihrer 38-cm-Geschütze die "Hood" durch einen Volltreffer. Bei diesem Gefecht wurden die Brennstoffbunker der Bismarck so schwer beschädigt, dass sie gezwungen war, den nächstmöglichen Hafen in deutscher Hand anzulaufen: Brest.
Die Versenkung der Hood, dem Flaggschiff der britischen Marine, versetzte die gesamte verfügbare britische Flotte in Alarmbereitschaft. Der britische Premierminister Churchill erklärte die Versenkung der Bismarck zur obersten Priorität. Dennoch hatte die Besatzung des deutschen Schlachtschiffs gute Aussichten zu entkommen. Die Bismarck befand sich nach der Umgehung der britischen Fühlungshalter auf dem Weg nach Süden und war aus dem britischen Radar verschwunden. Da die Funkmess-Beobachter der Bismarck die Signale des britischen Radars aber noch orten konnten, setzte Admiral Lütjens zwei Funksprüche ab, die zur Entdeckung des fliehenden Schiffs führten.
Lütjens hatte schlicht übersehen, dass die Engländer das Schiff verloren hatten und seine Geräte genauer waren, als die feindlichen Ortungsgeräte. Bei der anschließenden Verfolgung machten die Engländer zahlreiche Fehler. Erst durch den Einsatz von Torpedoflugzeugen gelang es, die Bismarck an der Ruderanlage zu treffen. Am 27. Mai 1941 von wurde sie von den überlegenen Kräften der britischen Flotte kampfunfähig geschossen und versank im Atlantik. Dass Flugzeugangriffe von einem Flugzeugträger einen wesentlichen Beitrag geleistet hatten, besiegelte die Ära der großen Schlachtschiffe.
Benötigte Farben: 5, 9, 36, 57, 76, 78, 83, 88, 92
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